Warum es Audit Chen gibt

Aus Neugier gebaut. Nicht aus einem Businessplan.

Ich studiere an der WU Wien und war davor bei PwC. Diese Zeit hat mich mehr geprägt, als ein Praktikum das eigentlich sollte: Man hat mir gute Grundlagen und den Raum, neugierig zu bleiben, mitgegeben. Seitdem lässt mich ein Gedanke nicht los — wie viel in der Prüfung heute noch von Hand, doppelt und über Umwege passiert, und wie viel Raum für Besseres darin steckt.

⏱
Hunderte
Stunden Entwicklung
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2–3 Uhr
Feierabend — um 8 wieder startklar
€
2.000+
Euro API-Kosten, selbst getragen
↻
Unzählige
Fehlschläge — und jeder hat etwas gelehrt
Die Reise

Von Warschau bis heute.

  1. 2025

    Die Frage

    Erste Forschung dazu, wie KI Prozesse in der Prüfung optimieren kann. Die Idee setzt sich fest.

  2. Jänner 2026

    Die Entscheidung

    Auslandssemester an der SGH Warsaw: ein spannender Markt, Kurse zu Audit und International Law, sehr gute Professorinnen und Professoren.

  3. Februar 2026

    −20 °C

    Ankunft in Warschau mitten im Winter. Am nächsten Tag direkt ins Praktikum in der Außenwirtschaft, daneben die Uni — und sehr viel gelernt über KI im Audit.

  4. März

    Die erste Zeile Code

    Das erste Programm, gebaut mit Python und pandas. Klein, holprig — aber es rechnet.

    import pandas as pd
  5. April

    Prototypen

    Viele Prototypen. Manche nach Stunden verworfen, manche nach Tagen.

  6. Mai

    Fokus

    Noch mehr Prototypen — aber gezielter. Weniger ausprobieren, mehr verstehen.

  7. Juni

    Der Durchbruch

    Ein guter Algorithmus für das Journal Entry Testing. Viele Diskussionen mit Mathematikern und Freunden, die genau so etwas machen.

  8. Sommer

    Lumen Fund

    Mehr darf ich dazu nicht sagen. Nur so viel: Dort habe ich wieder gelernt, wie sehr LLMs und Mathematik bei der Entwicklung von Werkzeugen helfen.

  9. Heute

    Weiterbauen

    Audit Chen wächst weiter — Modul für Modul, Nacht für Nacht.

Fortschritt ist keine gerade Linie

Jeder rote Punkt ein Fehlschlag. Es waren viele. Es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht.

„Ich hatte nicht viele Ressourcen — außer Neugierde und sehr viel Lernbereitschaft.“

Audit Chen ist entstanden, weil ich mir sehr viele Gedanken gemacht habe — nicht, weil ich damit in erster Linie Geld verdienen wollte. Vielleicht schreibe ich in absehbarer Zeit eine Bachelorarbeit darüber und entscheide dann, ob ich die Plattform möglichst vielen Prüferinnen und Prüfern frei zugänglich mache. Bis dahin ist es, was es von Anfang an war: ein lustiges, durchdachtes Freizeitprojekt.

Ich hoffe, dass es am Ende jemandem hilft — Menschen, die sich bessere Werkzeuge für ihre Arbeit wünschen. Wenn du selbst in der Prüfung arbeitest, dich für das Thema interessierst oder einfach austauschen willst: ich vernetze mich sehr gerne.

Lass uns vernetzen

Fragen, Feedback oder einfach Austausch — ich freue mich darüber.

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Ein Wort noch zum Zugang: Der Betrieb dieser Plattform verursacht laufende Kosten — Server, Infrastruktur, die KI-Anbindung. Wer Zugriff möchte, für den muss ich deshalb leider etwas verrechnen. Ich bin selbst nur Student und trage diese Kosten momentan allein. Das ändert nichts daran, dass dieses Projekt aus Überzeugung entstanden ist — es macht es nur realistisch finanzierbar.