Ich studiere an der WU Wien und war davor bei PwC. Diese Zeit hat mich mehr geprägt, als ein Praktikum das eigentlich sollte: Man hat mir gute Grundlagen und den Raum, neugierig zu bleiben, mitgegeben. Seitdem lässt mich ein Gedanke nicht los — wie viel in der Prüfung heute noch von Hand, doppelt und über Umwege passiert, und wie viel Raum für Besseres darin steckt.
Audit Chen ist entstanden, weil ich mir sehr viele Gedanken gemacht habe — nicht, weil ich damit in erster Linie Geld verdienen wollte. Vielleicht schreibe ich in absehbarer Zeit eine Bachelorarbeit darüber und entscheide dann, ob ich die Plattform möglichst vielen Prüferinnen und Prüfern frei zugänglich mache. Bis dahin ist es, was es von Anfang an war: ein lustiges, durchdachtes Freizeitprojekt.
Ich hoffe, dass es am Ende jemandem hilft — Menschen, die sich bessere Werkzeuge für ihre Arbeit wünschen. Wenn du selbst in der Prüfung arbeitest, dich für das Thema interessierst oder einfach austauschen willst: ich vernetze mich sehr gerne.
Ein Wort noch zum Zugang: Der Betrieb dieser Plattform verursacht laufende Kosten — Server, Infrastruktur, die KI-Anbindung. Wer Zugriff möchte, für den muss ich deshalb leider etwas verrechnen. Ich bin selbst nur Student und trage diese Kosten momentan allein. Das ändert nichts daran, dass dieses Projekt aus Überzeugung entstanden ist — es macht es nur realistisch finanzierbar.